TLDR: Eine Restaurantgruppe sollte steuern, was überall übereinstimmen muss (Marke, Konten, Gästedaten, Vorlagen, Budget), und der Standortleitung überlassen, was nur jemand vor Ort weiß (heutige Öffnungszeiten, lokale Partner, echte Fotos, die Fakten hinter einer Antwort). Geben Sie jeder Aufgabe genau eine verantwortliche Stelle, regeln Sie geteilte Aufgaben mit einer Übergabe und arbeiten Sie im Monatsrhythmus.
Die meisten Gruppen entscheiden diese Aufteilung nie. Sie entsteht von selbst: Die Zentrale behält, was ihr zuerst aufgefallen ist, und jeder Standort macht den Rest auf seine Weise. Das Ergebnis ist ein Google-Profil, das etwas anderes sagt als die Buchungsseite, und eine E-Mail-Liste, bei der niemand sicher ist, ob man sie nutzen darf.
Es geht um das Marketing, das ein Standort vor Ort macht, im Englischen Local Store Marketing genannt. Für Zugriffsrechte bei Einträgen und lokale Suchmaschinenoptimierung verweisen wir auf unsere anderen Leitfäden, statt sie zu wiederholen: Google-Profile für Restaurantstandorte aktuell halten und was lokale SEO für die KI-Suche noch leistet.
Wie sollte eine Restaurantgruppe das lokale Marketing zwischen Zentrale und Standorten aufteilen?
Stellen Sie jeder Aufgabe zwei Fragen. Würde ein Fehler die ganze Marke beschädigen oder nur eine Tür? Braucht die Aufgabe jemanden, der heute im Haus ist? Markenweites Risiko und gemeinsame Daten sprechen für die Zentrale. Wissen vor Ort spricht für die Standortleitung. Eine Aufgabe, bei der beides zutrifft, bekommt genau eine verantwortliche Stelle und eine benannte Übergabe.
Die Tabelle wendet diese zwei Fragen auf zwölf Aufgaben an. Sie ist unser Rahmen und kein gemessener Richtwert. Passen Sie die Zeilen an die Struktur Ihrer Gruppe an.
| Aufgabe | Die Zentrale steuert | Der Standort verantwortet | Übergabe |
|---|---|---|---|
| Markenname, Logo, Tonalität und Bildstandards | Legt den Standard fest und genehmigt Ausnahmen | Wendet ihn in jedem lokalen Beitrag, Flyer und Schild an | Der Standort legt alles, was vom Standard abweicht, vor der Veröffentlichung zur Freigabe vor |
| Standortseiten auf der Website | Vorlage, Navigation, strukturierte Daten, Standortübersicht | Öffnungszeiten, Speisekarte, Fotos und eine kurze lokale Beschreibung | Der Standort füllt ein Formular aus, die Vorlage der Zentrale veröffentlicht es |
| Google-Profil und andere Einträge | Zugriff, Namen, Kategorien, Verifizierung, Sammelaktualisierungen | Fotos und ein wöchentlicher Abgleich mit dem heutigen Stand | Der Standort meldet eine Änderung, die Zentrale setzt sie um und protokolliert sie |
| Öffnungs- und Feiertagszeiten, Speisekarten | Jahreskalender für Feiertage, ein Format für Speisekarten, beides an jeder Stelle eingetragen, an der es erscheint | Bestätigt oder ändert den eigenen Betriebsplan, liefert die tatsächliche Karte und meldet saisonale Änderungen | Der Standort bestätigt bis zu einem festen Termin je Quartal; Änderungen der Karte meldet er im gemeinsamen Kanal |
| Antworten auf Bewertungen | Tonleitfaden, Eskalationsregeln, Beobachtung | Prüft die Fakten, versendet oder genehmigt jede Antwort | Der Standort liefert die geprüften Fakten innerhalb Ihrer eigenen Zielzeit |
| Gästeliste, Treueprogramm und CRM | Plattform, Einwilligungstext, Sperrliste, gruppenweite Aktionen | Sammelt Anmeldungen vor Ort und schlägt lokale Angebote vor | Die Angebotsideen des Standorts fließen in den Aktionskalender der Zentrale |
| E-Mail- und SMS-Kampagnen | Absenderidentität, Vorlagen, Versand, Abmeldungen | Lokale Neuigkeiten: eine Veranstaltung, ein neues Gericht, Private Dining | Der Standort liefert die Eckpunkte bis zur monatlichen Frist |
| Bezahlte Werbung | Werbekonten, Zahlungsmittel, Tracking, Monatsbudget je Standort | Lokale Angebote, Termine und ein Stoppsignal, wenn ein Abend ausgebucht ist | Die Zentrale legt das Budget fest, der Standort bittet um mehr Werbedruck oder eine Pause |
| Social-Media-Konten | Kontostruktur, Zugriff, inhaltlicher Rahmen | Fotos und Videos aus dem Restaurant, lokale Antworten | Der Standort lädt in einen gemeinsamen Ordner hoch, die Zentrale plant die Beiträge |
| Lokale Partnerschaften und Nachbarschaft | Ausgabengrenze, Bereiche, die zu meiden sind, ein gemeinsames Protokoll | Wählt Beziehungen zu Büros, Hotels, Schulen und Veranstaltern in der Nähe aus und pflegt sie | Der Standort trägt jeden Partner in die gemeinsame Liste ein |
| Creator und Influencer | Kennzeichnungsregel, Vertragsvorlage, Liste freigegebener Namen | Schlägt lokale Namen vor und empfängt sie | Die Zentrale gibt frei, bevor eine Gratismahlzeit angeboten wird |
| Berichte | Legt die Kennzahlen fest und baut die Einseitenübersicht | Liest die eigene Seite jeden Monat und handelt danach | Ein monatlicher Abgleich, Standort für Standort |

Welche Aufgaben bleiben zentral, und welche brauchen jemanden vor Ort?
Fünf Dinge bleiben zentral, weil sich ein Fehler auf alle Standorte auswirkt: Konten und Zugänge (die Gruppe hält die Inhaberrolle und gibt den Standortleitungen den Zugriff, den ihre Arbeit braucht), Gästedaten und Einwilligung, Vorlagen, der Jahreskalender und das Monatsbudget je Standort, damit niemand Anzeigen mit einer privaten Karte bezahlt.
Vier Aufgaben brauchen jemanden, der den Gastraum sieht: der Gruppe melden, dass der Standort ausgebucht ist, früher schließt oder ein Gericht ausgegangen ist; echte Fotos und Videos vom Essen und vom Team des heutigen Abends aufnehmen; lokale Beziehungen zu Büros, Hotels, Schulen und Veranstaltern in der Nähe aufbauen; und die Fakten hinter einer Bewertung prüfen, bevor jemand antwortet.
Wie sieht eine geteilte Aufgabe im Alltag aus?
Eine geteilte Aufgabe hat eine verantwortliche Stelle und eine Übergabe, niemals zwei Verantwortliche. Nehmen Sie die Öffnungszeiten an Heiligabend. Die Standortleitung verantwortet die Tatsache: Die Küche schließt um 17 Uhr. Die Gruppe verantwortet, dass diese Tatsache an jeder Stelle erscheint. Die Übergabe ist ein Formular mit Frist, jedes Quartal an einem festen Tag fällig. Kommt ein Formular zu spät, hakt die Gruppe noch am selben Tag nach und rät nicht.
Wie sollten Öffnungszeiten, Speisekarten und Standortseiten gepflegt werden?
Jede dieser Angaben ist eine Tatsache mit einer verantwortlichen Stelle und einer Übergabe, wie in der Tabelle. Google schreibt, dass Unternehmen mit vollständigen und korrekten Informationen mit größerer Wahrscheinlichkeit in den lokalen Suchergebnissen erscheinen, und Gäste wie KI-Assistenten greifen auf dieselben Öffnungszeiten und Speisekarten zu. Zugriffsrechte und Änderungskontrolle stehen im oben verlinkten Leitfaden, deshalb bleibt dieser Abschnitt bei dem, was neu ist: wer die Angabe bestätigt und wie viele Handgriffe sie braucht.
Was spart ein Feiertagskalender bei zwölf Standorten?
Google rät, die Öffnungszeiten an gesetzlichen Feiertagen auch dann zu bestätigen, wenn sie nicht von den regulären Zeiten abweichen. Für Unternehmen mit mindestens zehn Standorten bietet Google die Bulk-Standortverwaltung an, und die Hilfeseite zu speziellen Öffnungszeiten beschreibt eine Spalte für spezielle Öffnungszeiten in der Upload-Tabelle.
Hier die Rechnung für eine Gruppe mit zwölf Standorten. Es sind Beispiele, keine Richtwerte:
- 12 Standorte.
- 8 Tage im Jahr, an denen ein Standort seine Zeiten ändert, etwa an Feiertagen und Heiligabend. Das ist unsere Annahme, keine Statistik.
- 3 Stellen, die Öffnungszeiten zeigen: das Google-Profil, die Seite des Standorts auf Ihrer Website und die Buchungsplattform.
Trägt jeder Standort seine Termine einzeln ein, sind es 12 × 8 × 3 = 288 Einträge, und jeder ist eine Gelegenheit für einen Tippfehler bei der Uhrzeit. Mit einem Gruppenkalender entwirft die Gruppe eine Tabelle, die 12 Standortleitungen bestätigen oder ändern ihre eigene Zeile, und die Gruppe lädt sie an die drei Stellen: 12 + 3 = 15 Schritte. Das sind 273 Handgriffe weniger von 288, eine Verringerung um 94,8 Prozent, und jede Uhrzeit stammt aus einer bestätigten Quelle. Unter zehn Standorten bietet Google die Bulk-Werkzeuge nicht an. Jeder Standort trägt seine Google-Einträge dann selbst ein, und der Gewinn ist die eine bestätigte Quelle, nicht der eine Upload. Nimmt eine Stelle keine Sammeländerung an, zählen Sie ihre Einträge Standort für Standort.
Wem gehört die Standortseite auf Ihrer Website?
Die Gruppe verantwortet die Vorlage, der Standort die Fakten darauf: Adresse, Öffnungszeiten, Link zur Speisekarte, Buchungslink und eine kurze Beschreibung von jemandem, der dort arbeitet. Zu vermeiden ist die Seite, die nur den Ortsnamen austauscht. Google nennt das Erstellen im Wesentlichen ähnlicher Seiten unter seinen Beispielen für den Missbrauch von Brückenseiten, und seine Richtlinien sagen, dass für jeden Standort eines Unternehmens nicht mehr als eine Seite angelegt werden soll. Googles Dokumentation zu strukturierten Daten für lokale Unternehmen führt Öffnungszeiten, einen Link zur Speisekarte und die Küchenart als empfohlene Eigenschaften auf, die die Vorlage aus dem Formular des Standorts füllen kann. Um zu sehen, wo die öffentlichen Angaben eines Standorts heute voneinander abweichen, lassen Sie unseren kostenlosen Restaurant-Eintragsvergleich jeweils für einen Standort laufen.
Wem gehören Bewertungen und der lokale Ruf?
Der Standort verantwortet die Fakten, die Gruppe die Regeln. Ein Arbeitspapier der Harvard Business School zu Restaurants in Seattle von 2003 bis 2009 fand, dass ein Stern mehr bei Yelp den Umsatz um 5 bis 9 Prozent steigerte (auf Englisch), und zwar bei unabhängigen Restaurants, nicht bei Restaurants, die zu einer Kette gehören. Es ist eine Stadt, eine Plattform und ein älterer Datensatz aus den USA, und die Studie untersucht keine Restaurantgruppen, wir lesen sie deshalb nur als Richtung: Ein Standort, der unter eigenem Namen auftritt, wird Gast für Gast beurteilt. Google zeigt Antworten öffentlich an, und das Unternehmen muss bestätigt sein, bevor es antworten kann. Die Gruppe legt deshalb Tonleitfaden, Eskalationsregeln und Beobachtung fest, und der Standort prüft die Fakten und versendet oder genehmigt jede Antwort. Den Ablauf finden Sie in unserem Leitfaden zu Restaurantbewertungen für mehrere Standorte.
Wem gehören Gästeliste, Treueprogramm und E-Mail?
Die Gruppe betreibt die Plattform, die Standorte sammeln die Anmeldungen. Die Gästeliste ist eines der wenigen Marketinggüter, die eine Gruppe vollständig besitzen kann, und das Gut, das am häufigsten niemandem zugeordnet ist: Standorte sammeln Adressen auf Papier, das Buchungssystem hält weitere und eine Treue-App eine dritte Liste.
Die Gruppe wählt eine Plattform, einen Einwilligungstext, eine Sperrliste für Menschen, die Nein gesagt haben, und einen Absendernamen. Die Standorte fragen am Empfang, im Buchungsformular und am Tisch, mit dem Wortlaut der Gruppe, und schicken Ideen für lokale Angebote in den Kalender der Gruppe. Ein Treueprogramm läuft auf derselben Liste: Die Gruppe betreibt ein Programm mit seinen Regeln, und jeder Standort entscheidet über lokale Belohnungen innerhalb eines Budgets, das die Gruppe festlegt.
Wer ist für die Gästedaten verantwortlich?
Ist jeder Standort eine eigene Gesellschaft und entscheidet die Gruppe über Zwecke und Mittel der Datenverarbeitung, klären Sie mit Ihrer Rechtsberatung, ob Sie gemeinsam Verantwortliche sind. Nach Art. 26 DSGVO legen gemeinsam Verantwortliche ihre Aufgaben in einer Vereinbarung in transparenter Form fest. Das britische Recht kennt dieselbe Idee: Die Aufsichtsbehörde ICO verlangt von gemeinsam Verantwortlichen eine transparente Regelung ihrer Rollen und Pflichten (auf Englisch).
Was gilt für Marketing-E-Mails in Deutschland, Großbritannien und den USA?
Welche Regel gilt, hängt davon ab, wo der Gast lebt. Das ist eine Zusammenfassung von drei amtlichen Quellen, keine Rechtsberatung.
| Markt | Regel für Marketing-E-Mails an Verbraucher | Quelle |
|---|---|---|
| Deutschland | Werbung per E-Mail braucht die vorherige ausdrückliche Einwilligung des Empfängers. Eine Ausnahme gilt für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen, wenn Sie die Adresse im Zusammenhang mit einem Verkauf erhalten haben, der Kunde nicht widersprochen hat und bei der Erhebung und bei jeder Verwendung klar auf sein Widerspruchsrecht hingewiesen wurde. | § 7 UWG |
| Großbritannien (zum Vergleich) | Es ist eine bestimmte Einwilligung nötig. Eine enge Ausnahme (Soft Opt-in) gilt für Bestandskunden, die ein ähnliches Produkt gekauft oder dessen Kauf verhandelt haben und bei der Erhebung ihrer Daten und in jeder Nachricht eine einfache Abmeldemöglichkeit bekamen. Dieselbe Regel gilt für Textnachrichten. | ICO, Electronic mail marketing (auf Englisch) |
| USA (zum Vergleich) | Der CAN-SPAM Act gilt für alle kommerziellen E-Mails. Eine Abmeldung muss innerhalb von 10 Werktagen umgesetzt werden, die Nachricht braucht eine gültige Postanschrift, und die Verantwortung bleibt bei Ihnen, wenn ein anderes Unternehmen die E-Mail in Ihrem Auftrag versendet. | FTC, CAN-SPAM compliance guide (auf Englisch) |
Die britische und die US-Regel sind ausländische Vergleichswerte und gelten nicht für Gäste in Deutschland; sie helfen Gruppen, die auch dort Gäste anschreiben. Ob eine Tischreservierung im Sinne der Ausnahme in § 7 Abs. 3 UWG als Verkauf zählt, ist eine Rechtsfrage für Ihre Beratung, keine Marketingfrage. Die ICO kennzeichnet ihre E-Mail-Hinweise als in Überprüfung nach dem Data (Use and Access) Act, lesen Sie also die aktuelle Seite, wenn Sie den Ablauf für Einwilligungen aufsetzen.
Wie sollten bezahlte Werbung, Social Media und lokale Partnerschaften aufgeteilt werden?
Die Gruppe hält die Konten und die Regeln, der Standort liefert das lokale Material.
- Bezahlte Werbung. Die Gruppe hält Werbekonten, Zahlungsmittel, Tracking und Monatsbudget je Standort. Der Standort liefert das lokale Angebot, die Termine und ein Stoppsignal, wenn ein Abend ausgebucht ist.
- Social Media. Die Gruppe verantwortet Kontostruktur, Zugriff und inhaltlichen Rahmen. Der Standort liefert Fotos und Videos aus dem Restaurant und beantwortet lokale Kommentare. Ob ein Standort ein eigenes Konto bekommt, ist eine Frage der Namensgebung, die unser Leitfaden zur Markenarchitektur behandelt.
- Lokale Partnerschaften. Der Standort wählt sie aus und pflegt sie. Die Gruppe legt eine Ausgabengrenze fest, nennt Bereiche, die zu meiden sind, und führt ein gemeinsames Protokoll.
- Creator. Eine Standortleitung sollte keine Gratismahlzeit für einen Beitrag anbieten, ohne dass die Kennzeichnungsregel der Gruppe gilt, denn nicht gekennzeichnete, durch Vorteile veranlasste Beiträge bergen in allen drei Märkten rechtliche Risiken.
Die Regeln unterscheiden sich je Markt:
- Deutschland: § 5a Abs. 4 UWG stuft es als unlauter ein, den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich zu machen, wenn er sich nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt.
- Großbritannien (zum Vergleich): Die Werbeaufsicht ASA und CAP veröffentlichen den Leitfaden für Influencer, wie Werbung als Werbung kenntlich wird (auf Englisch). Die dritte Ausgabe erschien am 23. März 2023, und die ASA kündigt eine Aktualisierung wegen des Digital Markets, Competition and Consumers Act an.
- USA (zum Vergleich): Die FTC verlangt, finanzielle, berufliche, persönliche oder familiäre Beziehungen zu einer Marke offenzulegen (auf Englisch), einschließlich kostenloser oder vergünstigter Produkte oder Leistungen. Die Seite sagt den Influencern, dass die Offenlegung ihre Pflicht ist, und verweist Werbetreibende auf die Endorsement Guides der FTC.
Wie sieht der monatliche Arbeitsrhythmus aus?
Legen Sie die Termine einmal fest. Die Minutenangaben unten sind unsere Vorschläge für eine Gruppe mit etwa zehn Standorten, keine Richtwerte. Einmal im Jahr überprüfen Sie Markenstandards, Plattformen, Verträge und Budget und legen den Kalender für das nächste Jahr fest.
| Takt | Die Zentrale | Die Standortleitung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Wöchentlich | Sortiert Antworten auf Bewertungen und Hinweise zu Einträgen | 15 Minuten: Eintrag, Webseite und Buchungsseite des Standorts mit dem heutigen Stand abgleichen, neue Bewertungen lesen, ein Foto schicken | Eine Zeile im Änderungsprotokoll |
| Monatlich | Baut den Angebots- und Aktionskalender des Folgemonats, legt das Budget je Standort fest, versendet die Gruppen-E-Mail | 30 Minuten: Veranstaltungen, Angebote und Partnerneuigkeiten des Folgemonats bis zum festen Termin einreichen | Der Kalender und ein Einseiter je Standort |
| Quartalsweise | Sammelt Formulare zu Öffnungszeiten und Feiertagen, bereinigt die Gästeliste, prüft, wer Zugriff hat | Bestätigt Öffnungszeiten, Speisekarte und Kontakte, aktualisiert die Partnerliste | Bestätigte Fakten an jeder Stelle |

Welche Schritte gehören in die ersten 90 Tage?
Beginnen Sie mit den Fakten und den Daten, denn jede spätere Aufgabe hängt davon ab.
- Tag 1 bis 14: Erfassen Sie jede Stelle, an der ein Gast einem Standort begegnet. Notieren Sie je Standort Google-Profil, Webseite, Buchungsseite, Lieferdienst-Einträge, Social-Media-Konten und E-Mail-Liste und wer welchen Zugang hält. Das Ergebnis ist eine Tabelle.
- Tag 15 bis 30: Einigen Sie sich auf die Aufgabentabelle. Passen Sie die zwölf Zeilen an Ihre Gruppe an, und lassen Sie jede Standortleitung und die Leitung der Zentrale in einem Termin ihre eigenen Zeilen übernehmen. Das Ergebnis ist eine vereinbarte Tabelle.
- Tag 31 bis 45: Bereinigen Sie die Fakten. Lassen Sie den Restaurant-Eintragsvergleich je Standort laufen und beheben Sie jeden Widerspruch, zuerst Öffnungszeiten, Adresse und Buchungslink. Das Ergebnis ist ein Protokoll ohne offene Widersprüche.
- Tag 46 bis 60: Bereinigen Sie die Gästedaten. Wählen Sie die Plattform, schreiben Sie den Einwilligungstext und die Abmeldemöglichkeit, führen Sie die Listen zusammen und bauen Sie die Sperrliste auf. Das Ergebnis ist eine Liste und ein Nachweis der Einwilligungen.
- Tag 61 bis 75: Führen Sie den ersten vollständigen Monatszyklus durch. Kalender, Budgets, Kampagnen und der Einseiter für jeden Standort.
- Tag 76 bis 90: Werten Sie aus und passen Sie an. Fragen Sie jeden Standort, was die Gruppe ausgebremst hat, und fragen Sie die Zentrale, was die Standorte versäumt haben. Verschieben Sie dann Zeilen in der Tabelle und legen Sie die Quartalstermine für das Jahr fest.
Woran erkennen Sie, dass die Aufteilung funktioniert?
Achten Sie auf weniger Widersprüche und weniger späte Änderungen. Zählen Sie je Standort und Monat die rechtzeitig bestätigten Zeilen, die widersprüchlichen Angaben an verschiedenen Stellen, die Antworten innerhalb Ihrer eigenen Zielzeit und die dort gesammelten Anmeldungen. Halten Sie Buchungen und Besuche getrennt von jeder Zählung von KI-Nennungen.
Fragen Sie außerdem jedes Quartal einige KI-Assistenten nach jedem Standort beim Namen und notieren Sie Öffnungszeiten, Adresse, Speisekarte und Buchungslink; eine Antwort, die Sie nicht abrufen konnten, markieren Sie als unbekannt, nicht als Fehlschlag. Eine Vorveröffentlichung vom August 2026, die 2.208 KI-Antworten zu 4.776 Cafés, Restaurants und Bars in zwei Märkten auf Bali auswertete (auf Englisch), fand erfundene Nennungen selten, nämlich bei 0,08 Prozent, während die Systeme 93-mal dauerhaft geschlossene Betriebe empfahlen. Veraltete Angaben waren also der größere Fehler. Es ist eine Vorveröffentlichung aus einem fremden Markt ohne Begutachtung, wir zitieren sie also für die Art des Fehlers, nicht für Werte in Deutschland, Großbritannien oder den USA.
Wo passt Schmitdy in diese Entscheidung?
Wir betreiben keine Treueprogramme, keine E-Mail-Plattformen und keine bezahlte Werbung, und für das meiste davon brauchen Sie uns nicht. Wir passen in die Schicht der KI-Antworten: was ChatGPT, Claude und Google AI über jeden Standort sagen, was diese Antworten prägt und wer sie behebt. Für eine Gruppe mit mehr als einem Standort betrachtet unser kostenloser AI Search Audit die Filialen getrennt, prüft die lokalen Angaben jedes Standorts und weist den zuständigen Teams Aufgaben zu. Unser Gründer prüft jede angenommene Anfrage persönlich.
Liegt Ihre Lücke bei der Gästeliste, bei wiederkehrenden Besuchen oder bei bezahlten Social-Media-Anzeigen, sind wir nicht die richtige erste Adresse: Beginnen Sie mit einer CRM- oder Treueplattform oder einer Agentur für bezahlte Social-Media-Werbung. Haben Sie nur einen Standort, brauchen Sie diese Aufteilung gar nicht.
| Option | Was sie abdeckt | Was sie nicht abdeckt | Sinnvoll, wenn |
|---|---|---|---|
| Marketingverantwortliche Person der Gruppe plus diese Tabelle | Aufgabenverteilung, Kalender, Einwilligungstext und Berichte | Eine unabhängige Sicht darauf, was KI-Antworten sagen | Sie eine Marketingstelle in der Zentrale und weniger als zehn Standorte haben |
| CRM- oder Treueplattform für Restaurants | Gästeliste, Einwilligungsnachweise, Kampagnen und Angebote | Was KI-Antworten über jeden Standort sagen | Ihre Lücke bei der Gästeliste oder bei Wiederholungsbesuchen liegt |
| Agentur für bezahlte Werbung und Social Media | Kampagnenproduktion und Mediaeinkauf | Verantwortung für Ihre Fakten und Einwilligungen | Der Gruppe Kreativ- oder Mediakapazität fehlt, wie in unserem Vergleich von Team, Agentur und Partner |
| Schmitdy, kostenloser AI Search Audit | Was KI-Antworten je Standort sagen, was sie prägt und eine Maßnahmenliste je Team | CRM, Treueprogramme, bezahlte Werbung oder Social Media | Sie eine unabhängige Sicht darauf wollen, wie jeder Standort erscheint |
Wählen Sie diese Woche einen Standort und eine Zeile der Tabelle und benennen Sie die verantwortliche Person. Wenn Sie eine unabhängige Sicht darauf wollen, wie jeder Standort in KI-Antworten erscheint, fordern Sie den kostenlosen AI Search Audit an und bringen Sie Ihre Standortliste mit, damit jeder Standort für sich geprüft wird.
Quellen
- Google-Hilfe: Ranking in lokalen Suchergebnissen auf Google verbessern
- Google-Hilfe: Spezielle Öffnungszeiten festlegen
- Google-Hilfe: Bulk-Standortverwaltung
- Google-Hilfe: Richtlinien für die Präsentation Ihres Unternehmens auf Google
- Google-Hilfe: Kundenrezensionen verwalten
- Google Search Central: Spamrichtlinien für die Google Websuche, Missbrauch von Brückenseiten
- Google Search Central: Strukturierte Daten für lokale Unternehmen
- Gesetze im Internet: § 7 UWG und § 5a UWG
- DSGVO Art. 26: Gemeinsam Verantwortliche
- ICO: Electronic mail marketing (auf Englisch)
- ICO: What does it mean if you are joint controllers? (auf Englisch)
- FTC: CAN-SPAM Act, a compliance guide for business (auf Englisch)
- FTC: Disclosures 101 for social media influencers (auf Englisch)
- ASA und CAP: Influencers' guide to making clear that ads are ads (auf Englisch)
- Luca, Reviews, Reputation, and Revenue: The Case of Yelp.com (HBS, Working Paper 12-016) (auf Englisch)
- Pitenin, Invisible to the Machine (arXiv:2608.07069, Vorveröffentlichung) (auf Englisch)





